Liebe Gemeindemitglieder,

nach dem Erlass des Ausgangsverbots ergeben sich für die Kirchengemeinde und das Pfarramt verschiedene Folgen:

1. Das Pfarrbüro ist ab kommenden Montag für Publikumsverkehr geschlossen, normalerweise aber zu den Bürozeiten telefonisch erreichbar.

2. Entsprechend Ihren Rückmeldungen werden wir die Jubelkonfirmation auf kommendes Jahr verschieben.

3. Die grüne Konfirmation wird auf voraussichtlich Herbst 2020 verschoben. Sobald man klarer sieht, gibt es einen Elternabend

4. Die Kirche ist weiterhin geöffnet als Ort für Gebet und Besinnung.

5. Erlaubt sind weiterhin Bestattungen, allerdings nur am Grab und im engsten Familienkreis.

6. Wenn Sie jemand wissen, der seelsorgerlichen Beistand braucht, sagen Sie mir das bitte. 
     Ich werde in den kommenden Tagen und Wochen per Telefon Kontakt zu älteren Gemeindegliedern suchen. Gratulationen dürfen derzeit auch nur telefonisch stattfinden.

Aufgrund der Corona-Virus-Pandemie hat der Landeskirchenrat Empfehlungen zum kirchlichen Leben herausgegeben. Es ist sinnvoll, sich danach zu richten, um verantwortungsvoll unseren Beitrag zur Verlangsamung der Ausbreitung zu leisten.
Deshalb dürfen bis auf Weiteres keine der üblichen Veranstaltungen nicht mehr stattfinden:
Proben unserer Chöre, Kinder-, Jugend- und Seniorenarbeit, Krabbelgruppen, Konfirmandenunterricht. Unsere Pfadfinder haben ebenfalls bis Ende der Osterferien keine Gruppenstunden mehr.
Entsprechend dem dringlichen Anraten des Landeskirchenrates finden in Diespeck ab sofort bis zu einem noch zu bestimmenden Zeitpunkt, mindestens aber bis inklusive 19. April 2020, keine Gottesdienste und Andachten mehr statt, somit auch in der Karwoche und an Ostern nicht.

Wir werden Sie in Kürze auch über Gottesdienstangebote und ähnliches im Internet  und Fernsehen informieren. 
Wir bitten alle Gläubigen um das persönliche Gebet zu Hause, in der Familie oder auch in anderen Situationen. 
Eine gute Möglichkeit wäre es, beim Läuten der Kirchenglocken innezuhalten und im Wissen darum, 
dass zur gleichen Zeit auch andere dies tun, das Vaterunser zu beten.
Das Gebet hilft, Vertrauen und Hoffnung in dieser Krise zu bewahren, und stärkt die Nächstenliebe, die wir derzeit füreinander besonders brauchen. Es kann auch vor Panik und Resignation bewahren.
Wir hoffen auf Ihr Verständnis. Bei Fragen können Sie sich selbstverständlich gerne an uns telefonisch oder per E-Mail wenden

Wir denken an die Menschen, die gesundheitlich mit den Folgen des Virus kämpfen. Wir denken an die Verstorbenen und ihre Angehörigen. Wir denken auch an die Menschen, die spürbar unter den wirtschaftlichen Konsequenzen Virus zu leiden haben.

Ihr Pfarrer Manfred A. Kolberg

 

Hilfsangebot im Dekanat Neustadt an der Aisch

 Liebe Gemeindeglieder, liebe Mitbürgerinnen und Mitbürger,

Wir sind für Sie da!

Sie wollen in der derzeitigen Lage mit Coronainfektionen nicht mehr zum Einkaufen gehen, weil Sie zu einer Risikogruppe gehören?
Sie brauchen aber jemand, der Sie mit Lebensmitteln und Gütern des täglichen Bedarfs versorgt?

Wir unterstützen Sie als Ihre Kirchengemeinde gerne und gehen für Sie einkaufen.
Wir stellen Ihnen die Einkäufe zweimal in der Woche vor die Tür & beachten dabei alle wichtigen Hygienemaßnahmen.
Was wir für Sie ausgelegt haben, bezahlen Sie in Ihrem Pfarramt, wenn sich die Lage wieder entspannt hat, 
oder Sie besprechen andere Lösungen vor Ort.
Wenden Sie sich für genaue Absprachen einfach an Pfarrer Kolberg 
oder mit einer E-Mail an das Dekanat Neustadt an der Aisch: dekanat.neustadt-aisch@elkb.de.

Seien Sie behütet.

 Ursula Brecht, Dekanin; Manfred A. Kolberg, Pfarrer

 

 Gemeinsames Abendgebet um 19.00 Uhr

 Um ein Zeichen der Verbundenheit zu setzen, haben wir uns der Aktion „Wir halten uns fern und sind für einander da – Licht der Hoffnung!“ angeschlossen. Alle Kirchengemeinden machen in der Region Nord in unserem Dekanat mit.
Wie geht das? Statt um 18 Uhr läuten die Glocken um 19 Uhr. Sie rufen zu dieser außergewöhnlichen Zeit tatsächlich zum Gebet. Wenn Sie also das Abendläuten hören, zünden Sie bitte eine Kerze an und stellen sie diese sichtbar in ein Fenster und beten ein Vaterunser.
Über 700 Gemeinden, ganze Dekanate und Kirchenkreise, ob evangelisch oder katholisch, sind schon dabei. Machen Sie mit! 
Wie schön, dass so in diesen Tagen auch das Licht der Hoffnung eine ganz neue Art der Verbreitung erfährt.

Weiter Infos unter http://pfarrer-maybach.de/licht-der-hoffnung/